Samstag, 19. Januar 2013

Große Solidarität und deutlicher Widerstand gegen die Zerschlagung der Westfälischen Rundschau


Mehr als 1000 Menschen sind den Aufrufen zu einer Demonstration und Kundgebung nach Dortmund gefolgt. Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter mehr als erfüllt. Bereits zum Auftakt wies der Vorsitzende des
DGB-NRW Andreas Meyer-Lauber darauf hin, dass die Pläne der WAZ deutlichen Widerstand hervorrufen
müssen. „Den Betroffenen“, so der DGB-Chef, „gilt unsere volle Solidarität. Den Verantwortlichen in den Vorstandsetagen unser deutlicher Protest. Hier soll Medien- und Pressevielfalt zerschlagen werden. Das wollen
und werden wir nicht einfach hinnehmen.“

Zahlreiche Bundestags- und Landtagsabgeordnete waren dabei und schlossen sich der Kritik am Vorgehen
der WAZ an. Unter den Teilnehmern auch viele Menschen aus anderen betroffenen Städten. Aus Hagen der
Bundestagsabgeordnete René Röspel und MdL Hubertus Kramer. Einen großen Anteil an den Protestieren-
den hatten Mitglieder der Gewerkschaften. Für die DGB-Region, u.a. Geschäftsführer Jochen Marquardt.
Gegenüber TV 58 wies er darauf hin, dass die Veranstaltung in Dortmund ein erster wichtiger Schritt gemein-
samen Widerstands sei. „Wir wollen die Zerstörung der Presse- und Medienvielfalt nicht hinnehmen und
auch in den nächsten Tagen und Wochen alles daran setzen, um die Beiträge zur Rettung der Westfälischen
Rundschau zu leisten. Eine Zeitung ohne Redaktion ist eine Mogelpackung.“ Positiv aufgenommen wurden
die deutlichen Worte aus der Landesregierung. Ministerin Schwall-Düren und Arbeitsminister Guntram
Schneider übermittelten ihre Solidarität und das Versprechen sich für den Erhalt der Zeitung einzusetzen.
 

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