Dienstag, 6. November 2012

Lebensmittel aus Hagen sollen Stempel „Made in Westfalen“ bekommen


„Made in Westfalen“ – was aus Hagen kommt und auf dem Küchentisch landet, soll einen „Herkunfts-Stempel“ tragen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat eine regionale Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln gefordert. „Jede Hausfrau, jeder Hobby- und Profikoch in Hagen muss wissen, woher das kommt, was in der eigenen Küche landet“, sagt Helge Adolphs. Der Geschäftsführer der NGG-Region Südwestfalen fordert „Transparenz vom Acker und Stall bis auf den Tisch“.


Verbraucher müssten die Chance haben, Lebensmittel richtig zu orten, so die NGG Südwestfalen. „Wir brauchen die Pflicht für einen ‚Produkt-Kompass’. Orientierungslose Verbraucher, die nicht wissen, woher die Erdbeeren in der Marmelade oder im Joghurt stammen, können keine mündigen Verbraucher sein“, so Adolphs. Der Geschäftsführer der NGG Südwestfalen appelliert an die heimischen Bundestags- und Europaabgeordneten, sich für eine entsprechende Kennzeichnungspflicht in Berlin und Brüssel stark zu machen.

„Die Zeit der ‚anonymen Produkte’ ist abgelaufen. Das gilt für Tiefkühlgemüse genauso wie für jedes Milch- und Getreideprodukte. Die Verbraucher müssen in der Lage sein, sich für regionale Produkte zu entscheiden“, sagt Helge Adolphs. Denn das sei in der Regel auch eine Entscheidung für Qualität. Zudem spreche es für kurze Transportwege – und sei damit ökologisch sinnvoll. Darüber hinaus sichere der Kauf von regionalen Produkten „Made in Westfalen“ heimische Arbeitsplätze, so die NGG.

Stichwortsuche

Archiv