Mittwoch, 7. November 2012

Umfrage: Große Mehrheit kennt die richtigen Notfallnummern für medizinische Ernstfälle - Bürger aber auch irritiert


Was tun, wenn der Nachbar im Hausflur bewusstlos zusammenbricht oder sich das Kind beim Sturz vom Fahrrad eine schwere Kopfverletzung zugezogen hat?
Für die meisten Bürger ist klar: 


Sie greifen geistesgegenwärtig zum Hörer und wählen den Notruf.
Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins 
"Apotheken Umschau" zufolge haben zwei Drittel der Bevölkerung die 
EU-weite Notrufnummer "112" parat (66,3 %). Jeder Fünfte (18,9 %) 
würde im Ernstfall spontan die "110" und damit die Notrufnummer der 
Polizei wählen - auch kein Problem, hier wird man umgehend zum Notruf
weitergeleitet. Jeweils knapp vier Prozent der Befragten nennen 
allerdings auch die nicht mehr aktuelle "19222" (3,4 %), die nur als 
Zentralruf für reine Krankenbeförderungen fungiert, oder die neu 
eingeführte zentrale Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 
der Kassenärztlichen Vereinigungen "116117" (3,7 %) als ersten 
Ansprechpartner. Jeder 17. (5,8 %) gibt offen zu, keine Ahnung zu 
haben, welche Nummer im Notfall zu wählen.

  Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins 
"Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg
bei 2.019 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

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