Donnerstag, 23. August 2012

Kinder rauben 48 Jährige am Geldautomaten aus - Bundespolizei stellt Tatverdächtige im Hauptbahnhof Hagen

Am gestrigen Nachmittag (22. August) wurde eine 48 jährige Hagenerin Opfer eines Raubes. Zwei 12 und 13 Jahre alte Kinder stießen sie an einem Geldautomaten zur Seite, erbeuteten 400 Euro und flüchteten.
  Die Hagenerin machte einen Beamten der Bundespolizei, der gerade 
vor der Wache am Hauptbahnhof seinen Dienst antrat darauf aufmerksam,
dass sie gerade Opfer eines Raubes geworden sei. Sie erklärte, dass 
zwei Kinder sie beim Geldabheben an einem Geldautomaten beraubt haben
und in Richtung Bahnhofsstraße geflüchtet seien.

  Zunächst hielten sich die beiden Kinder unauffällig hinter der 
Frau auf und warteten die elektronische Barabhebung ab. Dann ging 
alles sehr schnell. Ein Kind hielt der Frau einen weißen Zettel vor 
ihr Gesicht und das andere betätigte die Geldausgabetaste am 
Automaten. Die Frau wurde dann zur Seite gestoßen, eines der beiden 
Kinder entriss von den 1000 Euro Auszahlungsbetrag, 400 Euro an sich 
und flüchtete.

  Sofort wurde durch die Bundespolizei und der Polizei Hagen eine 
Nahbereichsfahndung eingeleitet. Eine Streife der Bundespolizei 
konnte die jungen Räuber auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Hagen 
vorläufig festnehmen. Auf der Wache wurde das geraubte Geld 
sichergestellt.

  Bei den Kindern handelte es sich um zwei Jungen im Alter von 12 
und 13 Jahren, welche gebürtig aus Rumänien stammen. Sie gaben an in 
Duisburg wohnhaft zu sein.

  Zuständigkeitshalber wurden die beiden Tatverdächtigen an die 
Polizei Hagen überstellt. Diese leitet die weiteren Ermittlungen.

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