Freitag, 24. August 2012

WAS VON DEN GROSSEN ZIELEN BLIEB... FÜHRUNG ZUM THEMA ARBEITERWOHNUNGSBAU


Die Reihe der Bruchsteinhäuser im Wasserlosen Tal ist nicht auf den ersten Blick als Erbe einer kühnen Idee zu erkennen: 1905 lud Karl Ernst Osthaus die Vertreter der preußischen Centralstelle für Arbeiter-Wohlfahrtseinrichtungen nach Hagen ein, um das Thema "Gestaltung des Arbeiter-Wohnhauses" zu diskutieren.
Bei der Theorie sollte es nicht bleiben. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch den Textilproduzenten Elbers in Hagen verschaffen. Schon zu dieser Zeit hatte sich Richard Riemerschmid einen bedeutenden Namen als Architekt erarbeitet. Von seiner 1907 begonnenen Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, der sogenannte "Walddorf-Siedlung", konnten nur elf statt 87 Häuser realisiert werden. Haus Nr. 17 erlaubt im Rahmen der öffentlichen Führung am Mittwoch, 29.8., ab 16 Uhr einen Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit. 4 Euro Teilnahmeentgelt sind vor Ort an der Walddorfstraße 17 zu entrichten. Eine verbindliche Anmeldung unter Tel. 02331 207 4770 oder unter kunstfuehrungen@stadt-hagen.de ist erforderlich. 

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