Donnerstag, 22. März 2012

OB Jörg Dehm lädt am Freitag zum ersten Spatenstich für die Bahnhofshinterfahrung ein


Zünftiges Fest in der ehemaligen VARTA-Kantine

Der Startschuss für die Arbeiten am größten Hagener Straßenbau- und Stadtentwicklungs­projekt der letzten Jahrzehnte steht unmittelbar bevor: Umrahmt von einem zünftigen Fest am kommenden Freitag, 23. März, ab 14 Uhr wird Oberbürgermeister Jörg Dehm den symbolischen ersten Spatenstich für die Bahnhofshinterfahrung vorneh­men. Dem immensen Umfang dieser rund achtjährigen Baumaß­nahme ange­messen, soll dies mit einem mächtigen Bagger geschehen.
Bevor es soweit ist, wartet auf die sicherlich zahlreichen Gäste – unter ihnen Hagens Ehrenbürgerin Frau Dr. h.c. Liselotte Funcke sowie Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann – ein kleines, musikalisch begleitetes Programm in der ehemaligen VARTA – Kantine an der Dieckstraße 42. Nach einer Begrüßung durch OB Jörg Dehm wird dort der Technische Beigeordnete der Stadt, Thomas Grothe, einen Überblick in Wort und Bild über die einzelnen Bauphasen der Bahnhofshinterfahrung geben. Auch ein kurzer Film mit einer Simulation zur künftigen Trassenführung wird zu sehen sein.
Bis Ende 2019 – so die Planungen – soll die gut 1,6 Kilometer lange Hinterfahrung fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten von gut 65 Millionen Euro werden zu rund 70 Prozent bezuschusst. Am 11. Oktober letzten Jahres hatte der Arnsberger Regierungspräsident dazu dem Hagener OB einen Förderbescheid in Höhe von 42,5 Millionen Euro übergeben.
Mit der Fertigstellung der Hagener Bahnhofshinterfahrung werden gleich mehrere wichtige Städtebauziele verfolgt. Als innerstädtische Entlastungsstraße zwischen Wehringhausen und Eckesey konzipiert, soll sie für eine deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Hagener Innenstadt sowie in Wehringhausen sorgen. Damit sollen insbesondere die Schadstoffbelastungen im Bereich des Graf-von-Galen-Rings und der Wehringhauser Straße nachhaltig gesenkt werden. Gleichzeitig sollen bislang brachliegende Gewerbeflächen in Wehringhausen sowie westlich des Hauptbahnhofs reaktiviert und leistungsfähig an den Verkehr angebunden werden. Und auch eine merkliche Verbesserung der verkehrlichen Erreichbarkeit des Hagener Hauptbahnhofs wird erreicht. Eine Renaturierung der Ennepe und weitreichende Hoch­wasserschutzmaßnahmen runden das Mammutpro­jekt schließlich ab.
OB Jörg Dehm: „Ich lade alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger zum ersten Spatenstich ganz herzlich ein. Schließlich soll die künftige Bahnhofshinter­fahrung von Beginn an fest in der Wahrnehmung der Hagener verankert sein.“
Stärken können sich die Gäste in der ehemaligen VARTA – Kantine übrigens mit Curry- und Bratwürst­chen, Brezeln, Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreien und alkoholreichen Getränken zu einem volkstümlichen Preis von jeweils einem Euro.
Nach dem symbolischen Auftakt am Freitag werden dann die Vorbereitungen für die ersten konkreten Baumaßnahmen anlaufen. Dabei steht zunächst der Abbruch der ehemaligen VARTA – Hallen an.

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