Donnerstag, 26. April 2012

Stadt Hagen und Mark-E führen Solarpotenzialkataster ein


Die Stadt Hagen und der regionale Energieversorger Mark-E kooperieren bei der Intensivierung des lokalen Klimaschutzes und stellen ab sofort ein Solarpotenzialkataster für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt zur Verfügung:
Über die Internetpräsenzen der Stadt Hagen (www.hagen.de) und der Mark-E (www.mark-e.de) werden Interessierte ab sofort per Verlinkung auf die Internetseite www.solare-stadt.de/hagen/Solarpotenzialkataster geführt, auf der sie prüfen können, ob sich ihre Dachflächen für den Betrieb einer Photovoltaik (PV)-Anlage zur umweltfreundlichen Stromerzeugung oder einer Solarthermischen Anlage zur Warmwasserversorgung oder Heizungsunterstützung eignen.

Kernstück des Solarpotenzialkatasters ist eine Satelliten-Übersichtskarte aller Hagener Dachflächen. Auf Basis von Einflussfaktoren wie Neigung, Ausrichtung und Beschaffung sind diese nach einem „Ampel-System“ auf ihre Eignung klassifiziert worden: Grün bedeutet, dass die Fläche sich gut für eine Bebauung eignet, gelb zeigt eine grundsätzliche Eignung an und rote Flächen werden als nicht geeignet eingestuft.

Zudem kann jeder Interessent eine Übersichtskarte aufrufen, in der eine Ertragsprognose auf Basis der maximalen installierbaren Leistung und der aktuellen Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom aufgeführt wird. Zudem wird die jährliche Einsparung an Kohlendioxid (CO2) angezeigt. Die technische Umsetzung des Solarpotenzialkatasters wurde durch die Firma tetraeder.solar (Dortmund) durchgeführt und von Mark-E finanziert.

Grundstückseigentümer, die nicht wollen, dass ihre Dachflächen in dem Solarpotenzialkataster zu sehen sind, können in Form einer kurzen, schriftlichen Mitteilung an Hans-Joachim Wittkowski vom Umweltamt der Stadt Hagen um Herausnahme bitten. Diesem Wunsch wird selbstverständlich unmittelbar entsprochen. Mehr Informationen zu dem Thema gibt es unter dem Button „Widerspruchsrecht auf der Internetseite des Solarpotenzialkatasters. Für telefonische Rückfragen steht Hans-Joachim Wittkowski unter 02331/207-3763 gerne zur Verfügung.

Obwohl die aktuell von der Bundesregierung vorgesehene Kürzung der Vergütungssätze für PV-Anlagen für eine geringere Rentabilität sorgen wird, können sich Investitionen auf geeigneten Dachflächen immer noch lohnen. Jeder einzelne Bürger leistet hierbei durch den Bau einer Solaranlage einen aktiven Beitrag zum lokalen Klimaschutz und kann durch die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung an der Wertschöpfung der Energiegewinnung teilhaben. Ziel der Initiatoren ist es auch, den Bau von Solarthermischen Anlagen durch das Solarpotenzialkataster anzuschieben, da die Eignungsvoraussetzungen hier die gleichen wie bei der Errichtung von PV-Anlagen sind.

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